Das Akademische Orchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (AO)

setzt sich zusammen aus musikbegeisterten Studenten verschiedener Fachbereiche der Alma mater halensis und ehemaligen Studenten, die bereits ihren beruflichen Weg gefunden haben. Seit 1984 steht das aus insgesamt 60 Mitgliedern bestehende Ensemble unter der Leitung von Matthias Erben. Die Wurzeln der Orchestergeschichte reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Bereits 1779 begründete Kapellmeister Türk die Reihe der "Akademischen Konzerte" an der Friedrichs Universität in Halle.
In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erarbeitete sich das AO unter Leitung von Prof. Willy Maertens bereits ein beachtliches Niveau. Nach der erfolgreichen Teilnahme am deutschen Orchesterwettbewerb 1991 ist das Orchester nicht nur in Deutschland von Plön bis Bad Tölz, sondern auch im europäischen Ausland regelmäßig unterwegs, u.a. in Italien, Holland, Frankreich oder Albanien. Im Mai des Universitäts-Festjahres 1993 eröffnete das AO gemeinsam mit dem Reichardt-Chor der Universität die Reihe "Hallesche Universitätsmusiken", deren 15jähriges Jubiläum im Mai 2008 mit einem Festival gefeiert wurde.
Anläßlich des 500. Gründungsjubiläums der Wittenberger Universität 2002 war das Akademische Orchester zu Festakten vielfach präsent und musizierte u.a. für den Bundespräsidenten im Audi- Max. Im April 2003 wurde das Orchester für seine Verdienste um die mitteldeutsche Barockmusikpflege mit dem "Fasch-Preis" der Stadt Zerbst ausgezeichnet.
Im Sommersemester 2006 präsentierte sich das Ensemble zum Jubiläum "Halle 1200", u.a. mit der "Queen Sinfonic Night", einer UNICEF Gala und mit Orff’s "Carmina Burana" unter Leitung von Nikolaikantor Jürgen Wolf (Leipzig). Im Mai 2007 feierte das AO sein 50-jähriges Bestehen mit einer Festwoche in Halle und Wittenberg. Auch auf dem Gebiet der Oper ist das AO aktiv: nach Kammeropernprojekten ("Bastian und Bastienne" und "Die Magd als Herrin") konnten wir im Sommer 2007 mit "Hänsel und Gretel" von Humperdinck erstmalig eine große romantische Oper zur Aufführung bringen. Das Festkonzert zum "Tag der Deutschen Einheit" am 03.10.07 markierte den Beginn der Zusammenarbeit mit dem Gewandhauskonzertmeister Frank Michael Erben, die wir mit Sinfoniekonzerten im Juli 2008 und Januar 2009 fortsetzen konnten. Im Januar 2008 gastierte das Akademische Orchester Halle erstmalig im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig mit Werken von Glinka, Hans-Christian Barthel (UA zum 75. Geburtstag) und A. Dvorak. Der Dirigent hieß Felix Bender aus Weimar, der auch den Kontakt zu unserem Gastdirigenten Mario Hartmuth und Johannes Köhler vermittelte. Am 01.09.2009 gastierte das Orchester in Wroclaw (Breslau), wo unter Leitung von Alan Urbanek und unter Mitwirkung des dortigen Universitätschores "Gaudium" anlässlich der Gedenkfeiern zum 70. Jahrestages des Kriegsbeginns "Die Schöpfung" von Joseph Haydn erklang.
Die musikalische Zusammenarbeit konnte 2010 durch mehrere Aufführungen von Mendelssohns "Lobgesang" in Polen und Deutschland fortgesetzt werden.
Im Wintersemester 2009/2010 gastierte das Akademische Orchester im ausverkauften Saal der Universität der Künste Berlin mit Mendelssohns "Elias" in einer Gemeinschaftsproduktion mit zwei Berliner Konzertchören unter Leitung von Rolf Ahrens.
Das Sommerprogramm 2011 diente der Fortsetzung unserer Partnerschaft mit Breslau: am 30.06.2011 interpretierten wir gemeinsam in Halle die "Akademische Festouvertüre" von Brahms und die "Krönungsmesse" von Mozart. Am 15.11. waren wir mit diesem Programm in Breslau anlässlich der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Gründung der Preußischen Universität in Anwesenheit der Staatspräsidenten von Polen und Deutschland zu Gast.
Am Samstag, 21.01.2012 gastierte das AO unter Leitung von Mario Hartmuth erstmalig im Städtischen Kulturhaus Wolfen mit einem abwechslungsreichen Programm: Rossinis Ouvertüre zu Il signor bruschino, Mozarts berühmtes Klavierkonzert A-Dur KV 488 mit dem herrlich-melancholischen langsamen Satz und von Peter Tschaikowski die 4. Sinfonie f-Moll op. 36, zutiefst romantisch und mitreißend. Solist im Mozart-Konzert war der brasilianische Pianist Allan Duarte Manhas, Absolvent des Musikinstituts der MLU.
Neben den sinfonischen Projekten widmet sich das AO regelmäßig der musikalischen Grenzüberschreitung. Nach den Konzerten mit der QUEEN-Band "Great Pretender" aus Dresden begann vor vier Jahren die Zusammenarbeit mit einer der dienstältesten Rockbands der Welt: nach der erfolgreichen Premiere der Show "OMEGA-RHAPSODY" am 27.05.2011 kam die legendäre ungarische Band um Frontmann "Mecky" Kobor mit ihrer aktuellen Produktion auf "50 Jahre Jubiläumstour" nach Deutschland und wurde vom AO begleitet. Ausverkaufte Shows im Gewandhaus Leipzig, Kulturpalast Dresden), in Berlin und Prag (Lucerna) folgten. Im November 2014 gastierten wir erneut mit OMEGA vor vollem Haus in Prag und Zlin (Tschechische Republik). Außerdem durfte Matthias Erben das Freiheitskonzert auf dem Heldenplatz in Budapest am 16. Juni 2014 dirigieren, bei dem ca. 300.000 Menschen zugegen waren.
Am 28. Januar 2015 gastiert das AO erstmalig mit einem kompletten Sinfoniekonzert in der Händel-Halle am Salzgrafenplatz in Halle.
Akademisches Orchester 2009
Löwengebäude Juli 2009
Gewandhaus Januar 2008
Löwengebäude Februar 2007
Löwengebäude Winter 2005
Orchester 2003
Löwengebäude 2003
Kloster Lehnin Juni 2002
Franckesche Stiftungen 2001
Siegel und Link der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Das Akademische Orchester und das Kammerorchester
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
MLUColl-Mus
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